Lesewoche 2012

Lesen heißt auf Wolken liegen

Lesewoche 2012-1Am Freitag fand unsere Lesewoche ihren krönenden Abschluss. Vor über 350 Schülerinnen und Schülern las die Kinderbuch-Autorin Benigna Werthen nicht nur aus ihrem Buch: „Elin und der Schattenkobold“ vor, sie ließ alle Zuhörer auch an der Entstehung der Idee zu ihrer Elin-Buchreihe teilhaben.

In der vollständig gefüllten Aula schaffte es die charismatische Jugendbuchpreisträgerin alle Kinder (und Erwachsene) in den Bann der Geschichten um Elin, den Schattenkobold, Zauberer und Feen zu ziehen. Motivierend und fesselnd wurde gelesen aber auch nachgefragt. Offene, teilweise gebannte Gesichter blickten zur Bühne als die Geschichte spannend vorgetragen wurde.

Lesewoche 2012-2Lesewoche 2012-3Eingerahmt wurde diese Lesung von Liedern über das Lesen, die von der gesamten Schülerschaft unter Begleitung des Schulorchesters gesungen wurden. Dies brachte die erfahrene Autorin zu der Aussage: „Das war einmalig!“ Es schloss sich eine Signierstunde mit den Autorinnen Frau Werthen und Frau Baron und dem Autor Herrn Stroemer an, in der die Kinder nochmals Fragen an die fleißig schreibenden Geschichtenerfinder stellten.

Gleichzeitig hatten alle Kinder unserer Schule in einer Jahrgangs-Schnupperzeit die Gelegenheit am Verkaufstisch der „Buchhandlung Ida von Behr“ Bücher zu kaufen oder am Lesetisch der Schulbücherei  in bereitliegenden Büchern zu schmökern. Beides wurde so intensiv genutzt, dass die Vorlesebücher der Lesewochen-Autoren schnell ausverkauft waren und kaum ein Platz an den Lesetischen zu ergattern war.

Lesewoche 2012-4Lesewoche 2012-5Das gesteckte Ziel unseren anvertrauten Schülerinnen und Schülern ein Eintauchen in die Welt der gedruckten Geschichten auf besondere Weise zu ermöglichen scheint gelungen. Sagte Michail nach der Lesewoche doch zu seiner Lehrerin: „Vielen Dank, dass Sie diese Lesewoche mit organisiert haben! Es hat so viel Spaß gemacht.“

Im nächsten Jahr wird es wieder eine Lesewoche an der Schule Bergstedt geben, damit auch dann die Kinder wieder „auf Wolken liegen“ können.

Artikel im Alsteranzeiger